
💌 Valentinstag: Check-in Time für Leaderinnen
Valentinstag erinnert uns an Liebe.
An Nähe. An Wertschätzung. An Verbundenheit.
Was dabei oft untergeht: Wie wir mit uns selbst umgehen – vor allem dann, wenn es schwierig wird.
Nicht im Außen.
Sondern im Inneren.
Wie sprichst Du mit Dir, wenn Du einen Fehler machst?
Wenn Du müde bist, überfordert oder unsicher?
Wenn etwas nicht gelingt?
Welche Geschichte erzählst Du Dir in diesen Momenten über Dich selbst?
Und vielleicht eine etwas unbequeme Frage:
Würdest Du so mit einer guten Mitarbeiterin sprechen?
Mit einer Kollegin, die Du respektierst?
Die Art, wie Du Dich selbst führst, prägt alles
Selbstführung ist kein weiches Thema. Sie ist die Grundlage Deiner Wirkung als Leaderin.
Die Art, wie Du mit Dir selbst umgehst, ist die Blaupause dafür, wie Du andere führst.
Bist Du hart, abwertend und ungeduldig mit Dir selbst, wird sich das früher oder später auch im Außen zeigen.
Bist Du klar, ehrlich und gleichzeitig respektvoll und wertschätzend mit Dir, entsteht innere Balance und Stabilität.
Ein Moment, der mir früh etwas klar gemacht hat
Zu Beginn meiner Karriere war ich in einem stark leistungsorientierten Umfeld tätig. In einem Meeting fiel eine flapsige Bemerkung – nichts Dramatisches, kein Angriff.
Doch eine sehr erfahrene Führungskraft verlor daraufhin komplett die Fassung.
Die Situation war für mich irritierend. Nicht wegen des Kommentars, sondern wegen der hohen Intensität und Dauer der Reaktion dieser Führungskraft.
Damals habe ich erkannt:
Nicht der Kommentar war das Entscheidende.
Sondern das, was innerlich bereits unter Druck stand.
Und mir wurde klar, wie wichtig mentale und emotionale Stärke sind.
Sie entstehen nicht im Moment einer Krise – sie entstehen durch die tätliche Arbeit im Umgang mit uns selbst.
Selbstführung statt Selbstoptimierung
Selbstliebe wird oft missverstanden.
Sie bedeutet nicht, …
… immer positiv zu denken.
… alles schönzureden.
… sich permanent gut zu fühlen.
Selbstführung heißt …
… ehrlich hinzuschauen.
… klar zu bleiben.
… Verantwortung zu übernehmen.
… und sich dabei nicht innerlich abzuwerten.
Es heißt, Grenzen zu setzen – auch sich selbst gegenüber.
Es heißt, sich ernst zu nehmen und respektvoll mit sich umzugehen..
Es heißt auch, sich selbst mitfühlend und wertschätzend zu begegnen.
UND es heißt, ins Handeln zu kommen,
statt darauf zu warten, dass sich etwas von allein verändert.
Das ist keine Romantik.
Das ist innere Verlässlichkeit und innere Stärke.
Und genau daraus entsteht souveräne Führung.
Check-in Time
Vielleicht ist Valentinstag dieses Jahr kein Anlass für große Gesten.
Vielleicht ist er ein Moment für einen ehrlichen Check-in mit diesen drei ehrliche Fragen:
💖 Wo bin ich gerade unnötig hart mit mir?
🪞 Wo darf ich klarer werden – auch mir selbst gegenüber?
🌿 Was brauche ich von mir – nicht von anderen?
Deine Gedanken formen Deine Gefühle.
Deine Gefühle beeinflussen Dein Handeln.
Und Dein Handeln prägt Deine Wirkung als Leaderin.
Wenn Du lernst, Dich innerlich respektvoll und klar zu führen,
wirst Du im Außen ruhiger, klarer und wirksamer.
Vielleicht ist Valentinstag dieses Jahr kein Tag, um Liebe zu suchen –
sondern ein Tag, um zu prüfen, wie verlässlich Du Dir selbst bist.
Gerade dann, wenn es nicht leicht ist.
5 Minuten Zeit für Dich
👉 Wenn Du magst, nimm Dir ein paar Minuten nur für Dich.
Nicht, um Dich zu optimieren.
Sondern, um Dich innerlich neu auszurichten.
🎥 Im begleitenden Video lade ich Dich zu einem kurzen Tapping ein –
als bewussten Moment der Selbstführung.
Denn Führung beginnt nicht im Team oder im Meetingraum.
Sie beginnt in Deinem inneren Dialog – in Deinem Herzen.
Von Herzen,
Sibylle 🌸
P.S. Du kennst die Tapping-Punkte noch nicht?
Dann schau Dir zuerst mein kurzes Video dazu an.
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Ich schreibe so, dass es einfach und flüssig zu lesen ist. Sprache sollte sich gut anfühlen, statt kompliziert zu sein. Viel wichtiger als Wortkonstruktionen ist für mich echte Gleichberechtigung ALLER im Alltag.
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