Entrümple Dein Leben – Teil 1: Büro und Zuhause

Frühjahrsputz im Außen – und plötzlich wird es innen leichter.

Am Wochenende saß ich mit einer Freundin beim Kaffee. Sie erzählte mir, dass sie im Moment überhaupt keine Lust mehr auf ihre Arbeit hat.

Ein paar Sätze später wurde ziemlich schnell klar, woran es liegt.

„Wenn ich morgens ins Büro komme und diesen Schreibtisch sehe – überall stapeln sich Unterlagen, mein Kalender quillt auch über, Chaos pur – dann reicht’s mir eigentlich schon. Ich würde am liebsten direkt wieder gehen und mich zu Hause unter die Decke verkriechen. Und da wartet ja das nächste Chaos: Wäscheberge, der Gefrierschrank, der total zugefroren ist, Fenster, durch die ich kaum noch rausgucken kann… das hört einfach nicht auf.“

Während sie das erzählt hat, wurde deutlich:
Es geht nicht nur um Unordnung. Es ist dieses ständige Gefühl von „Ich komme einfach nicht hinterher.“

Ich habe sie angegrinst und gesagt:
„Ich glaube, es ist Zeit für einen Frühjahrsputz – außen und innen.“

Was hat das jetzt mit Deiner Führung im Alltag zu tun?

Im letzten Newsletter ging es um Deine Energie als Grundlage für gute Führung.

Und jetze wollen wir hier noch etwas konkreter werden.

Denn diese Energie verschwindet selten durch die großen Dinge.
Sie geht Dir Stück für Stück verloren – im Alltag.

  • Durch die Stapel auf Deinem Schreibtisch, die Dich jeden Morgen schon begrüßen.
  • Durch die vielen, angesammelten Dinge, die immer wieder Deine Aufmerksamkeit verlangen.
  • Durch die vielen kleinen To-Dos, die Du immer wieder aufschiebst, weil Du gerade keine Zeit hast.

All das klingt erstmal banal, aber es sorgt dafür, dass Du gedanklich nie wirklich frei bist.

  • Du gehst in ein Meeting – und ein Teil von Dir hängt noch bei drei anderen Themen.
  • Du willst eine klare Entscheidung treffen – und merkst, wie Dein Kopf voll mit anderen Dingen ist.
  • Du nimmst Dir etwas vor – und hast gleichzeitig zehn andere Aufgaben im Hinterkopf, die auch noch erledigt werden wollen.

Und irgendwann fühlt sich selbst ein normaler Arbeitstag einfach nur noch anstrengend an. Es macht einfach keinen Spaß mehr.

Nicht, weil Du oder Dein Job nicht richtig sind.
Sondern, weil ständig zu viel gleichzeitig an Dir zerrt und zuppelt.

Genau deshalb habe ich 3 Schritte für Dich, wie Du wieder Ruhe und Klarheit in Dein Leben und damit die Freude an Deinem Beruf holst.

Der erste Schritt: Entrümpel Dein Büro und Zuhause

Wenn Du anfängst, im Außen aufzuräumen, passiert etwas Spannendes:

  • Du entschleunigst Deine Gedanken – fast wie bei einer Meditation.
  • Du kannst wieder klar denken und bekommst den Überblick.
  • Du stärkst Dein Selbstvertrauen, weil Du schnell sichtbare Erfolge erlebst: „Endlich erledigt!“
  • Endorphine werden freigesetzt und Stress abgebaut.
  • und Du schläfst endlich wieder besser.

Entrümpeln und Frühlingsputz schaffen Ruhe und Raum für Essenzielles. Und wenn Du stark führen willst – Dich selbst und andere – brauchst Du genau das: Ruhe und Raum.

Wie Du am besten an die Sache rangehst, um durchzuhalten

1. Triff eine klare Entscheidung für Dich

Das Wichtigste ist, dass Du Dich ganz bewusst für das Entrümpeln und die Zeit dafür entscheidest und Du Dir klar machst, warum Du das willst.

Stell Dir vor, Du bist fertig damit, wie fühlt sich das an?

Mach Dir klar, dass die Dinge zwar zu Dir gehören, aber nichts darüber aussagen, wie und wer Du bist.

2. Die Erfolgsformel: Eine Liste, ein erreichbares Ziel und eine Belohnung

Mach eine Liste von allem, was Du in Deinem Büro und zu Hause entrümpeln und reinigen willst.

Setz Dir nur Ziele, die Du an einem Tag schaffen kannst. Wenn Du Deine Messlatte zu hoch ansetzt, wirst Du höchstwahrscheinlich entweder nie anfangen, oder es nie zu Ende bringen. Nimm Dir bestenfalls immer nur einen Bereich vor wie z.B. Schreibtisch, Aktenschrank, Regal oder zu Hause Schlafzimmerschank oder Kühlschrank.

Und leg fest, womit Du Dich danach belohnen wirst. Hak das Geschaffte von Deiner Liste ab oder streich es durch. Dann mach etwas, das Dir gut tut wie z.B. ein Bad bei Kerzenschein, Sport, ein Spaziergang durch die Natur oder vielleicht mit einem lieben Menschen etwas zusammen unternehmen.

3. „A, B, C“ – ein kinderleichtes System mit großem Effekt

Nimm drei Taschen oder Kartons, oder mach Platz für drei Stapel und benenne sie

A) „Wegwerfen“

B) „Weitergeben“

C) „1-Jahres-Box“

Alles, was Du seit 18 Monaten nicht genutzt, oder getragen hast, fliegt raus.

“A” erklären sich auch von selbst.

B” verkaufst oder verschenkst Du.
Wenn wir unser Hab und Gut mit anderen Teilen erleben wir persönlich Glücksgefühle und Wachstum – noch mehr positive Energie – her damit.

“C” ist für all die Dinge, bei denen Du unsicher bist. Also, ab in die Box. Datum drauf, wegstellen, fertig.
Nach einem Jahr weißt Du, was Du noch brauchst und was nicht.

Und danach?

Setzt Du Dich erst einmal an Deinen Schreibtisch und atmest durch.

Dann halte Dich zukünftig an die „Eins rein – zwei raus“ Regel:
Für jedes neue Teil entsorgst Du zwei Alte.
So bleibt es dauerhaft übersichtlich.

Und Du wirst spüren, wie viel höher und positiver Deine Energie ist.

Wenn Du merkst, dass Dich ein Gefühl von „zu viel“, „zu voll“ oder „ich komme nicht hinterher“ gerade begleitet und ein Teil von Dir vielleicht denkt: „Klingt ja gut, aber wann soll ich das bitte alles noch machen?“

Dann fang nicht mit dem Aufräumen an.
👉 Nimm Dir jetzt nur ein paar Minuten Zeit und tappe mir im Video,
um dieses Gefühl von Überwältigung und Stress etwas herunterzufahren und ein bisschen mehr Ruhe und Raum für den Frühjahrsputz zu schaffen.

Herzliche Grüße

Sibylle 🌸

P.S. Nächste Woche schaffen wir Irritationen aus dem Weg.

Du kennst die Tapping-Punkte noch nicht?
Dann schau Dir zuerst mein kurzes Video dazu an.

Gender-Hinweis

Ich schreibe so, dass es einfach und flüssig zu lesen ist. Sprache sollte sich gut anfühlen, statt kompliziert zu sein. Viel wichtiger als Wortkonstruktionen ist für mich echte Gleichberechtigung ALLER im Alltag.

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Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informations- und Lernzwecken. Er soll Dich inspirieren und zum Nachdenken anregen. Was Du daraus machst – ob und wie Du etwas umsetzt –, liegt ganz bei Dir.

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Ich erhebe keinen Anspruch auf absolute Wahrheit. Alles, was ich hier teile, basiert auf meinen eigenen Erfahrungen und der Arbeit mit meinen Klientinnen. Es ist meine persönliche Meinung, geprägt von dem, was ich bisher gelernt und erlebt habe.

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